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ne der Villa des Mäcens auf ihren Felsen empor, und mit jedem Augenblick entfaltet Tivoli's Felsenbecher neue Schönheiten, so eigenthümlich rührender Grazien voll; so rasch ist der Gewässersturz, so üppig umgrünt sind die Felsen, denen sie entstürzen, so zart die herabgleitenden Silberlocken der Nymphe, die sanft lispelnd in dem größern Strom zerrinnen, und hier vom reitzenden Wiesenschooß, dort von des dunkeln Gebüsches heimlicher Tiefe empfangen werden.
Wir besuchten die Ueberbleibsel von der großen Villa des Varus. Die Trümmer bedeckten einen ansehnlichen Hügel, der im Norden gegen die Campagna scharf abgeschnitten ist, von welchem Standpunkte sich eine unumschränkte Aussicht bis gen Viterbo's Berghöhen aufschließt. Rechter Hand ist der Blick durch die nahen Monticelli beschränkt. Zur Linken blickt man in Tiburs holde verschwiegene Thäler hinab. Der ganze Hügel ist hohl von Substructionen, Wasserleitungen, Bädern; überall sind die Soupiraux oder Luft- und