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auf die reitzende Ferne des albanischen Berges; und es stellet sich die mahlerische Rotunda (il Tempio della Tossa genannt) in Fruchtgärten halb versteckt, aufs vortheilhafteste dar.

Wir stiegen nun am schroffen innern Rande des Anio-Gestades hinab, auf engen Zickzackwegen, doch immer unter Oelbäumen, bis in den Schlund der Kaskatellen. Die Lage des Wasserfalls, Sturz, Ton desselben, die Form der Felsen, die Gruppen des Gebüsches, die schimmernden Moosteppiche der Klippen, Alles ist einzig schön, wild und reitzend. Dunkel und Hell, Licht und Schatten, sind so harmonisch gemischt, alle Nüancen so fein verschmolzen, die Abwechselung in den Ansichten bey jedem Schritt ist so unerschöpflich! Und nun sind wir in der Tiefe angelangt, gerade in dem Augenblick, wo der erste Sonnenstrahl vom Felsenrand mit dem Wasserfall in diese wilden Klüfte hinabglitt – und nun bald in wechselnden Regenbögen über dem Abgrunde schwebt! Wir standen vor einem