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hat die hier allgegenwärtige magische Fluth des Anio und der ihm zuströmenden Quellen, Kaskatellen und Kaskatellinen, das ganze muthwillige Nymphenchor, den Kalkfelsen hier durchnagt, dort mit bräunlichem Tuff bekleidet; Alles ist durch das lebendige Element nachgebildet und verschönert worden.
Eine reine Quelle quillt still und verschwiegen zu einem smaragdenen Bach aus; und obgleich unser lieber Führer nicht für die reitzende Quelle zu entscheiden wagte, so wußte er uns doch keine andere zu substituiren, und wir dekretirten sie zur Blandusia *).
Bald giengen wir über eine, diese tiefen Gestade äusserst mahlerisch verbindende Brücke ans andere Gestade des Anio. Rechts am Wege vertieft sich eine Grotte, in ältern Zei-
- ) Dürfte wohl ungefähr, 10 Miglien weiter oben am Lucretilis (Monte Gennaro) im Sabiner-Lande zu suchen seyn, wie noch neuerlich der römische Advokat Sanctis mit gewaltiger Gelehrsamkeit bewiesen hat.