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tro Montorio, und Rafaels Verklärung! Dort auf dem äussersten Gipfel die Villa Millini, in deren Zipressen mein Herz sich hinsehnt; weit hin streben luftig die Pinien der Villa Corsini in reine Lüfte! – Allein immer von neuem zieht der Kapitolinische Hügel meine Blicke an. Er ist mir so sehr nah! Aber noch hält ein inneres Beben mich vom Kapitol zurück! Ich scheue meine eigne Bewegung, wenn ich nun diesen Weg hinangehe – den die Katonen, die Brutusse, die Scipionen betraten. – Ach, Du kennst ia dies Herz, das so oft dem vollströmenden Quell seiner Gefühle erliegt! Wir stiegen von der ersten Terrasse, neben der plätschernden, von Mauerrante und Adiantum umrankten Fontaine hinauf, und ich fand mich unter einem Obdach von dichtverschränkten immer grünen Eichen- und Johannisbrodbaum-Wipfeln, wie in einer dämmernden Grotte. Die Erde ist bedeckt mit Bruchstücken von Säulengestellen, Knäufen, Kornischen und Architraven. Auf einem Säulenblock liegt ein