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Winterluft Italiens, zur Porta del Popolo hinaus, und die Villa Julia vorbey; dann gieng der Weg, langsam steigend zwischen unendlichen weissen Gartenmauern; wobey mir, die allein vorauf ritt, die Zeit mächtig lange ward; endlich war links eine Pforte geöfnet – ich schlüpfte hinein, es war ein Weinberg; ich ritt ihn hinan, der Lage nach eine gute Aussicht ahnend. Da fand ich mich, wie in einem großen Zauberkreise, rundum in schöner Ferne, von allen Bergen der Campagna umgeben, von allen Hügeln Roms lieblich umdrängt. Die Luft war ätherisch rein; rein und belebend der milde Sonnenstrahl. Die Fernen waren duftig, allein alle Umrisse des Gebirgs scharf aus ihnen hervorgehoben. Den reitzvollen Vorgrund bildeten die prächtigen Baumgruppen der immer grünen Eichen und Pinien des Pincius, der Villa Borghese und Appollinaria.
Weit war der Umblick in die Campagna. Der genialische Wurf dieses durch Vulcane gebildeten Erdreichs ist äusserst charakteristisch.