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Juliae C. L. Attis. Die Figur des Mannes hält die en Medaillon gearbeitete Büste der Gattin auf dem Schooße vor sich, und hebt das Haupt, sie anzuschauen; als sey dies des Sterbenden letzte sehnsuchtsvolle Bewegung gewesen! Beyde Köpfe sind Portraits; Sie weder jung noch schön, Er treu und traurig. Wir streichelten dem treuen Gatten Wang' und Stirne, beyder Manen segnend.

Dies ist einzig in Rom als Monument, vielleicht eben so einzig als Gegenwart!

6. Das Haupt der Medusa. Der erstarrende Tod redet aus dem offenen, weit offenen Auge; aus den geöfneten Lippen die Zähne wie kalt; wie verlängert das schöne Antlitz durch den Langhinstrecker! Es ist der Tod, der das volle blühende Leben ergriffen hat, mit eiserner Hand. Je weiter man zurücktritt durch die lange Reihe offener Gemächer, es immer im Auge behaltend, je belebter scheint das Todte. – Nun schwebt sie dir nach, auf Flügeln des Entsetzens! Es ist der Tod im Moment des entfliehenden Lebens.