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Wir besahen heute die Monumente, die wenig Kunstwerth haben. Das der Königinn Christina. Das, welches Urban VIII der Gräfin Mathildis setzen ließ, ward mir besonders interessant, als ich die treffende Aehnlichkeit in der auf dem Sarcophag liegenden schönen Figur der Gräfinn, mit meiner geliebten Schwester, Johanne Eggers, bemerkte. Gräßlich war uns die Erscheinung eines Knaben von acht Jahren, in schwarzer Mönchskutte bettelnd! Er glich mehr einem Dämon, der Arme! Furcht und Tücke redeten zugleich aus seinen frühentstellten Zügen.
In der Gasse, die von der Engels-Brücke auf den Peter-Platz führt, hat eine neue Madonna sich ein sehr elegantes Boudoir eingerichtet; sie ist erst seit kurzem en Vogue. Der kranke Esel eines vorbeytreibenden Bauern genas, durch den vielleicht ganz zufälligen Glauben seines Führers an diese unbekannte Wand-Madonna, vor deren verlassenem Bildchen damals nur einsame Lämpchen brennten. Nun hat sie Silberzeug, Stukkatur-Wände, schöne Kleider, und immer Besuch.