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In wie vielen Rück- und Hinsichten ist Rom einzig! Aber vor Allem, durch die traute Vereinigung von Vergangenheit und Gegenwart, von Natur und Kunst, die hier, wie nirgends sonst, sich schwesterlich umarmen, und vom Hauch milderer Lüfte geschont und genähret werden!

Von jedem dieser Hügel, von jeder Höhe eine andere Aussicht! Man ist so vertraut mit dem Ganzen, und findet doch im Einzelnen unerschöpflichen Gedankenstoff, und immer neue Anmuth.

Vom Mittag an, bis der kurze Tag des jungen Jahres sich geneigt hatte, verweilten wir hier und sahen die Sonne sinken – sinken über Rom, und hinter die nahen Pinienhaine der Villa Pamphili.

Welche leise Stuffenleiter von Farben, zart wie der Empfindung leicht bewegte Saiten, gieng vor unsern Blicken vorüber! Welche zarte Tinten an den nördlichen Bergketten des Appenins über Viterbo; welche duftige Hüllen um den südlichen nahen Albaner