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welche Goldschimmer an den Schneerücken Sabina's und des fernern Sammniter-Landes! Dann erstanden aus dem Schooße der heiligen Roma, mit glühendem Purpur bekleidet, und zu kurzem Leben erweckt, die Ruinen im Campo Vaccino, und in ihrem Eichenkranze die palatinischen Trümmer! Das Coliseum, der Friedens-Tempel, die einsame Minerva Medica, heben die glühenden Scheiteln hoch über die Gegenwart. Fern durch die Ebne gen Albano richten sich die Aquädukte auf; einsame Schimmer röthen das Grab der Metella.
In tausendfachem Schimmer glänzen Roms thürmende Palläste; vor Allen der hohe Farnese und der Quirinale, in dem zwey hole Fenster spät noch wie Fackeln loderten. Uns aber fesselte das alte Rom, die blinkende Tiber, und du, o heilige Sonne, die du mit gleichem Blicke Rom entstehen, wachsen und sinken sahest! Wie freundlich weiletest du im Wipfelschooße der Pinien, ehe du uns sankst, um eine neue Welt zu beleuchten,