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lieblicher Ideen als in der Wirklichkeit lebte, und bey seinen leicht dahin gehauchten Gestalten zuweilen die Materie, die den ätherischen Kindern seiner Phantasie dauerndes Daseyn geben sollte, vergaß. Der Kranz holder Engelein hoch in der Wölbung des Altarblattes ist ganz guidonisch.
2. Maria, welche Windeln näht; eine der naifsten weiblichen Gestalten, in hoher Mutterfülle. Wie sorgsam ist sie für das geliebte Wesen beschäftigt, das ihren schönen Busen höher hebt! O sie ist ganz Mutter, ein wahres Mutter-Ideal, und man sollte Roms entartete Weiber der schönen Welt fleissig in dieser Capelle beten lassen. Ueber ihr schweben zwey schöne Engel-Kinder. Neben ihr knieet ein edler Genius, mit weichen Schwanenflügeln.
3. Geburt Christi. Immer dieselbe Maria auf diesen beyden Fresko-Gemählden; hier sind schöne Gestalten, unter denen den Geheimnissen der Juno Lucina obwaltenden Frauen; doch haben diese Kalkgemählde sehr durch die Feuchtigkeit gelitten.