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bald reines Silber in die gelben Wogen der Tiber; dann eilten wir mit dem Mond auf den Peters-Platz. O wie so majestätisch erschien er uns, in dieser Beleuchtung! Hinter der nördlichen Kolonnade stieg eben das zitternde Licht, in die gewölbte Dämmerung der südlichen Hallen blickend; das rege Leben der schönsten Fontainen der Welt schwebte in glänzender Silberfarbe in die dunkle Abendluft – jetzt war die Kuppel der Kirche erhellt – dann die Façade – und nun stand das erhabene Ganze wie Ein großer Gedanke vor uns da; dann fuhren wir hinauf nach Aqua Paoli, und giengen erst in den Schatten der Zipressen; dann traten wir plötzlich hinaus in den vollen Glanz am Wasserfall! O, dies Rau- schen im Mondlicht, wo das Auge zugleich mit zu hören glaubt, und in den Milliarden Silberfunken, die ins grüne Becken hinabstäuben, sich verliert!
Ueber Rom lag eine Silberdecke gebreitet; die Kuppeln und Thürme strahlten hellglänzend über sie hervor; gleich fernen Küsten der