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und Skirokko-Luft. Wie dieser Wind und seine mitgeführten Dünste alles entfärbt und abspannt, wissen alle die ihn kennen.
Im Ganzen genommen sind die römischen Frauen bunt, überladen und geschmacklos gekleidet; und das Studium der Antike, welche die heutige Mode (allein durch England hieher gekommen) nachäfft, ist in ihrer Drapperie sichtbar. Die Körperbildung ist eher stark und gedrängt, als zart und anmuthig. Regelmässige und prononcirte Züge sind allgemein; allein selten belebt ein Ausdruck von Güte und regem Gefühl diese oft starren, und den Mangel an innerer Bildung deutlich verrathenden Züge.
Unter den Weibern der Volksklassen sieht man ungleich mehr Schönheit, Geist und Physiognomie, weil bey jenen Stolz, Mode und Langeweile das Naturell verwischt, und selbst den Instinct getödtet haben, welcher jedes weibliche Wesen zur Milde und Gefälligkeit stimmt.