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piter mit der durch den Gürtel der Venus gewafneten Juno, wo der Vater der Götter zum Satyr erniedrigt ist.

Ich flüchtete mit meinen Blicken zu der schrecklich schönen Darstellung des Perseus, der, mit dem Medusa-Haupt erscheinend, den wilden Kampf, durch ein Bacchanal entflammter Centauren, in todtstarrende Ruhe verwandelt. Hier hört das Leben vor deinen Blicken auf zu athmen, und die Blässe des Marmors verbreitet sich über die Medusa-Erblicker!

Vielleicht war der erhabene Gedanke des grossen Annibale tiefer, als gewöhnliche Anschauer es ahnden! Vielleicht wollte der grosse Aesthetiker dem Gifte ein Gegengift vermählen, und die aufflammende Sinnlichkeit durch das Bild des erstarrenden Todes bändigen?

Schön, erheiternd und lieblich, ist ein Plafond: Der Triumph des Bacchus und der Ariadne. Sie leitet mit leichter Hand das glänzende Gespann der schmeichelnden Tiger, und der ganze Ideenzug einer lautjauchzenden Freudenschaar schwebt in der glänzendsten Färbung leicht vor deinen Blicken vorüber!