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na virilis, und die Ueberbleibsel der Brücke nach Horazius Coeles genannt, vor uns liegen. An dieser höchstinteressanten Stelle stieg ich aus, und fand, ans Tiber-Ufer bey einem der kleinen Landungsplätze hinabsteigend, bald ein grünendes Fleckchen über dem Strom, wo hübsche junge Weiber Wäsche trockneten, und fröhliche Bübchen umhersprangen. Granitstümpfe von ehemaligen Säulen standen da, und die Schiffseile und Ketten der Tiber-Mühlen waren daran befestigt! Ein mächtiger Stamm von köstlichem, schwarz und weissem, egyptischem Granit diente uns zum Tisch, die nahestehenden zu Stühlen.

Hier frühstückten wir, uns recht nach Herzens Lust im hesperischen Sonnenstrahl badend. Unter uns wirbelte die Tiber; und die Trümmer der weißmarmornen Ponte rotta, welche die Szipionen sogar vergebens dem Strom entgegendämmten, bezeugen: Hier wolle Vater Tiberinus kein Joch leiden! Jenseit dem Strom trug der Montorio auf sanfter Höhe seine Pinienhaine in holde Lüfte; und die neun gros-