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ganzen Corso schwirrt; das Schariwari der Chöre von beyden, die mit Glocken, Küchenmörsern, Zittern, Hackbretten, Geigen, oft zu 30 Mann hoch, meinen Wagen belagerten – die Teufelsmasken, welche durch die wachsende Finsterniß wie höllische Larven brachen, mit enormen schwarzen, feuerrothen und gelben Nasen – dies ganze immer wachsende Ungethüm, machte ein Ganzes aus, welches sich zuletzt in so hideuse Gruppen bildete, dass mir zu schwindeln begann; beyde Kinder aber sich (Charlotte bitterlich weinend) auf den Boden der Kutsche, mit verhüllten Köpfen und zugehaltenen Ohren, niederlegten, und gelobten: "Nie in ihrem Leben zum Carnaval zu gehen".
Die Rauheit aller der heiser gejauchzten Kehlen, die Genußwuth der lechzenden, und, mitten im Strom der nur in wenig Sekunden plötzlich versiegenden Sinnenlust, noch dürstenden Geniesser – dies ans Convulsivische gränzende Geschrey, von der unverschleyerten Geberde der niedrigsten Lust begleitet, war ein von mir nie geahnetes Schauspiel.