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Diesem allem entflohen wir heute nach Trinita dei Monti, in die Strada Gregoriana hinauf, wo ich, um der reinen Luft, Ruhe und schönen Aussicht willen, mich, wie man sagt, bey dem bösten Weibe in Rom (einer Mahlers-Wittwe), aus deren Hanse noch nie ein Fremder ohne Prozeß zog, einquartiert habe.
Ich brachte den Tag bey meinen Freunden, dem vortreflichen Mahler und Professor Hetsch aus Stuttgardt und seiner liebenswürdigen Gattin, zu. Hetsch ist vielleicht der erste Portraitmahler seiner Zeit. Ein kurz vor unserer Ankunft ausgestelltes, dann abgesandtes Portrait des Herzogs von Wirtemberg zu Pferd, war die Bewunderung aller römischen Künstler gewesen; jetzt arbeitet er an einer holden Kindergruppe. Zwey noch lebende Kinder der Herzogin tragen das dritte, welches neulich starb, mit Blumen bekränzt, wie im Triumph empor. Die Kinder erscheinen als Genien in süßem Naturstand; und jede Mutter wünscht, ihren verlornen Liebling so dargestellt zu se-