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ich von einem der rührendsten Ueberblicke aufs alte Rom überrascht. Mir rechts, über der Tiber, stand der schöne Aventin mit seinen Gärten begrünt, und mit dem weißglänzenden Priorate gekrönt. Links erhob sich der ganze Palatin in schauriger Pracht; nie hatte ich mit Einem Blick' ihn so ganz umfaßt; von den dunkeln Hallen der Pretorian-Substructionen an, die seine Gründung ummauern, bis zu den sinkenden und oft schwebenden Trümmern, welche die reine Blaue des Himmels durchblickt! Welche Massen von Schatten und Licht – welche Bekleidung der dicken Eppichteppiche, und welche Baumgruppen! Wie in den geweihten Hain der Eumeniden, blickt man schauernd in dieser ewig grünen Eichen mächtiges Dunkel hinein; alles ist groß und erhaben an diesem Trümmerberg; und ganz contrastierend mit dem hellgrünen lächelnden Aventin, und doch alles wie durch classischen Geschmack geordnet. Zwischen beyden Bergen ruhet das längliche Thal, welches der Circus maximus füllte – und wo nun auf