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GREGORIO MAGNO
Noch einmal besuchte ich den heiligen Pabst des Annibale. Immerhin mag es das vollendetste Werk seines Pinsels seyn; sicher war es kein Kind seines Herzens! Mir scheint's ohne alle Originalität, und mehr ein Resultat fremder Studien, als aus eigener Fülle geschöpft.
Abends machte ich noch den herrlichen Spaziergang zwischen dem Lateran und Croco di Gierusalemme, wo die Aussicht so schön, und man rings von alten Aquäduct- und Mauerruinen umfangen ist.
Den 17. und 18. Februar
Krank im Fieber. Meine guten Freunde, Domeier, Hirt, Zoèga, Fernow, kommen dann, mit so viel Liebe und Treue mich zu pflegen und zu ermuntern, daß ich die Fremde vergesse; zumal da jede Unterredung hier unterrichtend wird, und man ganz von allen Musen verlassen seyn müsste, um innerhalb der Mauern Roms in den alltäglichen Conversationston zu fallen.