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hinten steigt mächtig der hohe Gennaro in den blauen Fernen von Subjaco. Um uns liegt im engern Kreise das unsterbliche Rom verbreitet, mit allen seinen reitzenden Naturepisoden, von den grünenden Hügeln umkränzt. O Rom, du Zauberstadt, wie soll ich scheiden von dir? Wir giengen noch vor Tische in die Villa Ludovisi, wo ein blauer Veilchenteppich die Erde deckt, und man in süßen Lüften schwimmt. Nachmittags besuchten wir die Villen des Coelius und Coeliolus, und sahen dann von Pietro Montorio die Sonne sinken. – Ach! ich muß es nur bekennen, heute hab' ich zum sechsten Male Raphaels Verklärung gesehen, die letzte Gabe seines Genius an die Nachwelt; und immer bleibt es mir unter allen Gemählden von Raphael an wenigsten lieb! Es lässt meine Einbildungskraft leer, mein Herz kalt; meine naseweise Vernunft und mein Geschmack finden sogar manches daran zu tadeln! Ich möchte weinen, wenn ich die theure Schwester und den geliebten Bruder entzückt davor stehen sehe, und ich kalt wegge-