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ren durch kalten Sprühregen die Berglehne hinan, bis Freskati. Es war kalt und feucht in den Zimmern des Gasthofes, und ich sah deutlich die Wolken an den Bergen hangen, während die Ebene Sonnenschein hatte. Bald war mein Entschluss gefasst, wieder nach Rom hinunterzufahren. Kaum aber waren wir in der Campagna, so hatten wir verklärte Lüfte über uns. Der Vollmond schwamm aus Dünsten über dem alten Labicum empor; hinter uns lehnte sich der Algidus in seine Nebelhüllen zurück. Die Hallen des ungeheuern Aquädukts und seiner Nebenarme wurden, zumal in der Nähe der Porta Furva, wo sie zusammenstoßen, vom Mond durchblickt, und die mystischen Schatten der unendlichen Bogengänge sanken aufs öde Blachfeld hin. Ich konnte mich nicht satt sehen an diesem geistigen Dämmerlichte, welches den langen Riesengedanken der Vorwelt durchschaute. Vor uns lächelte der Abendstern auf Rom herab.