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wirklich das Grabmahl der H. Constantia, Schwestertochter Constantins. Hier stand in der mittlern der Nischen, die rundum in die Wände vertieft sind, der prachtvolle porphirne Sarcophag, mit dem herrlichen Reblaub und Traubengehängen verziert der nun im M. P. Cl. steht. Den innersten Raum des Gewölbes umzieht ein Säulenzirkel, Paar und Paar gestellt; allein die Säulen sind ungleich an Höhe, Dicke, Proportion, Kapitälern, und von verschiedener Art und Farbe des Granites. Die Wölbung der Dicke ist mit niedlichen Arabesken in musivischer Arbeit verziert, welche theils Engel (oder vielmehr Genien), theils die frölichen Geschäfte der Weinlese, des Kelterns und Einfahrens vorstellen. Dies sowohl, als die Trauben und Genien am Sarcophage des Grabmahls einer christlichen Heiligen, scheinen zu beweisen, daß es eine geraume Zeit währte, ehe die erheiternden Todesbilder der Alten durch die Schreckengestalten, welche Fanatismus und Trübsinn der heitersten und menschlichsten Religion vermählten, verdrängt