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wurden. Noch umgiebt dies Grab ein Weingarten, an dessen sanftem Abhange es liegt.
Wir verweilten, auf abgeschnittene Rebenschößlinge gelagert, in der himmlisch milden Mittagssonne, den Blick auf die nahen Villen der Römer gesenkt.
Indem wir an den Ruinen vom Hippodrom des Theodosius vorbeygiengen, fand Lotte ein Stück Marmor mit einer Innschrift, welches sie jubelnd ihrem Freund Zoéga brachte. Es war ein Fragment einer antiken Grabschrift, die ein Mann seiner Frau und seinem Freygelassenen setzte, mit schönen Lettern, noch aus guten Zeiten; auf dem Revers des Steines aber fand Zoéga Worte einer Innschrift mit schlechten Lettern aus spätern Jahrhunderten des Christenthums. Die Christen stahlen den armen Heiden die Leichensteine, und wendeten sie um, wie ein altes Kleid. Dies soll oft Anlaß zu komischen Hetzen unter den Antiquaren gegeben haben.
Wir erstiegen noch die hohe Treppe der Villa der Prinzen Braschi, wo eine herrliche