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lange man nicht untersucht; die Plumpheit dieser Pfeiler, mit Pilastern und Halbsäulen behängt. Hier ist ein sonderbares Dekorationsgemählde von Pozzi; eine äusserst täuschende Taschenspielerey des Pinsels. Ein runder Stein des Estrichs in der Mitte der Kirche ist der Standpunkt aus diesem ist die luftige Architektur des gleich luftigen, auf die flache Decke der Kirche gemahlten Tempels, aus dem der H. Ignazius zum Himmel fährt, wirklich zum Erstaunen kühn und täuschend, wie in die blaue Luft gebaut; allein kaum verlässest du um einen Schritt den kleinen Zauberkreis, so verschiebt sich Alles über dir; die Kolonnen in den Lüften biegen und neigen sich zu allen Seiten; Ebenmaaß und Gleichgewicht hören auf; und du fürchtest den ungeheuern Tempel mit den zahllosen weissen, schwarzen, gelben und rothen Menschenkindern aller vier Welttheile, welche die Propaganda hier zur Himmelfahrt des H. Ignazius versammelt hat, auf dich einstürzen zu sehn. Ein wahres Theaterplaisirchen – in einem Tempel des Unsichtbaren!