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drey mächtige braune Ruinenhallen, deren kühne Architectur noch in der Trümmer Bewunderung erweckt. Der Luftraum, den diese Hallen einfassen, war in jeder mit einem interessanten Gesichtspunkte, wie durch Kunst gefüllt. Im ersten stand die Pyramide, im zweyten die Pauls-Kirche, und im dritten führte eine perspectivische Aussicht auf die albanischen Höhen. Welche unschätzbare Cabinetstücke der Natur! Am Abend gab unser wackerer Giuntotardi uns ein häusliches Concert in seiner Wohnung, wo wir eine Gesellschaft aus dem Bürgerstande Roms versammelt fanden; die Conversation war sehr angenehm, ungezwungen und gutmüthig. Seine Schwestern und Cousinen sind wohlgebildete, blühende junge Frauen. Die eine sang sehr angenehm, kunstlos, aber richtig und mit Leichtigkeit; dies volle römische Organ füllt in Red' und Gesange lieblich das Gehör. Es befanden sich noch zwey Liebhaberinnen hier, von denen die eine wirklich Virtuosin war, und Kunst, Energie und Geist in ihrem Gesange verband. Giun-