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ben! Der Ausdruck der ungewohnten Blindheit, und des scheuen Umhertappens, ist beym Paulus äusserst naiv. Der herrliche Greis Ananias ist voll Glaubens, voll Liebe. Der ungläubige Schwarzkopf über dem Saulus ist äusserst sprechend.
Original der letzten Oelung des Hieronymus, von Domenichino. Dies Gemählde hat sehr nachgeschwärzt. Meiner Empfindung nach hat Domenichino nie Adel in seinen Köpfen, wohl aber Größe und Kraft in den Umrissen; wovon der Greis, der dem Hieronymus die Hostie reicht, ein schönes Beyspiel ist. Allein der Sterbende selbst ist wahrlich kein Heiliger, sondern eine so niedrige ausgemergelte Sündergestalt, wie nur irgend ein Lazareth sie darbieten kann. Dekoration, Drapperie und Beleuchtung, sind in diesem berühmten Gemählde von großer Wirkung.
Den 6. März
Heute hörten wir im Lateran eine Capu-