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melten, beynahe zu hesperischen Genieen versichtbart, freudetrunken von den Wipfeln herab in den Schooß der blumenreichsten Wiese, die Ennas-Thal nicht lieblicher darbieten kann! Erinnerst du dich der großen Wiese der Villa Pamphili, dieser heiter eröfneten Szene aus Elisium. Du tritst aus tiefem Schatten immer grüner Eichen, wie aus dem Hain des Vergangenen ins milde Licht einer heitern Gegenwart! Noch blüht der Anemonen-Teppich, und ungesehene Veilchen duften bescheiden, unter dem Glanze der geruchlosen farbenprangenden Schwestern. Es war heute gleichsam der Vermählungstag von Zephyr und Flora. Nie hab' ich so süße Düfte empfunden, nie so belebende Lüfte! An drey Seiten ist dies länglichte Viereck der Wiese mit Eichenhainen umgeben; allein vor dir senkt sie sich in reitzende, weich begrünte Abhänge, über denen der majestätische eben aufgewachsene Pinienwald seine hellgrünen Schirme in die blauen Aetherlüfte trägt. Zwischen den schlanken Stämmen durch, blickt man in weit