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Ueber dem Flusse hin füllen grüne, weitgedehnte Felder lieblich das Auge; bis diese hohen Apenninischen Bergstöße sich heben, die nähern Felsreihen violet beduftet, die fernern breiten Rücken und das hohe Bergland mit blendendem Schnee bedeckt. In der Nähe schwellen die reitzenden Saathügel, Colli dei Venti, dem Blick entgegen; dahinter steigt über dem Teverone der Heilige Berg; zwischen beyden liegt, um das Gemählde zu vollenden, die Salarische Brücke. In der Ferne steigen prächtig die Gebirge aus der Gegend von Terni empor; zwischen zwey nahen Anhöhen schlingt sich die große Heerstrasse hindurch; auf dem Hügel rechts stand einst das alte Fidenä, wo noch ein alter, wenn auch nicht antiker, Thurm mahlerisch sich hebt.

Das Grabmahl der Nasonen ist in die Tuffhügel eingehauen; drey Nischen an jeder Seite, und in der Tiefe die siebente, für die Sarcophage oder Urnen, sind noch erkennbar; die auf Marmorstück gemahlten Freskogemählde sind kopiert. Man glaubt, Ovids Grab hier