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ne Glanz verdoppelt sich im weit umhergetriebenen Wasserstaub. Die zweyte wallt anmuthig ergossen von grüner Höhe, etwa hundert Fuß herab, mit einem vollen, breiten, hellzerflossenen Guß, in eine Tiefe, die der aufgezackte aber dichtbegrünte Felsrand verbirgt; allein hinter derselben steigt das wolkige Wallen magisch und geheimnisvoll empor. Seitwärts von der Rechten zur Linken fällt drittens das eben gestürzte Wasser tobend zwischen Felstrümmern herab; und linker Hand kömmt viertens, zwischen zwey zerrissenen Bergwänden, der Annio in einer tiefen Kluft, in die er vom höhern Bette herabfluthet, hervor.

Diese so äusserst verschiedenen Fälle des Bergstroms, der sich oberhalb der Felsen getheilt hat, verwirren den Zuschauer, und er glaubt, zwey Ströme zu sehen, die sich in dieser Tiefe begegnen.

Auch die neuern Erdbildungen, hier unten in der Cascatellen-Kluft, sind höchst sonderbar, und zumal einzig mahlerisch. Wo das