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gen, hinter den Stadtmauern, einen äusserst schroffen, mit rollenden Steinen beworfenen, und von flatternden Ranken überwilderten Pfad hinab. In einer halben Stunde stand ich auf dem lang ersehnten Plätzchen; hoch über mir stäubte die erste Cascatella hinab; der gestürzte Felsbach floß schäumend, und halb in Duft gehüllt, durch die Thau funkelnde hohe Wiese mir vorbey, um vor meinen Füssen als zweyte Cascata sich in die Tiefe zu stürzen. Hier war ich nun so recht mitten drinn! Wie diese muthwillige Nymphe sich vertheilt, und voll Schelmerei bald hie, bald dorthin sich ergießt! Das Stäuben und Wallen der über uns in vielen kleinern Armen mit herabplätschernder Fluth, die von grüner Berghöhe, meinem Augennaaß nach, wohl 120 Fuß herabkömmt – dann, vor uns, aus vielen Wasserfäden in den Hauptbach zusammenfallend, unter uns in die Klippen umragte Tiefe sinkt – bringt kein lautes Getöse, sondern nur ein helles melodisches Rauschen hervor! Ich wagte mich an den Rand des zweyten Sturzes; statt der erwarteteten Klip-