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wurden plötzlich aufs Barokkeste von den Psalmodien der Mönche unterbrochen, die ohne Scheu ihr rauhes elendes Geplärr dazwischen herleierten.

Man tritt aus der Kapelle in die Kirche und die vollstimmigen Orchester sind verhallt und übertönt vom dumpfen doch mächtigen Getöse der Volksmassen; eine leise Dämmerung füllt das Gebäude, Pilger wallen still hinzu lange Processionen schwarz, weiß und grau verhüllter Gestalten gleiten langsam einher, und beten schweigend, an vor dem schwach erhellten Grabe; schöne Gruppen knieender Weiber, Kinder und Greise, die in demüthiger Ferne anbeten, bilden sich hier und dort. Das sehnend hingeheftete Auge der Weiber, sanft vom schmelzenden Kerzenlicht erhellt, die angeborne Grazie mit der die römischen Frauen knieen, sind bezaubernd. Ein alter Kapuziner auf seinen Knotenstock hingelehnt, und in hoher Andacht verloren, schien uns das Urbild von Guido's betendem Heiligen. Mit der sinkenden Dämmerung stiegen