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wir hinauf in die Capella Sixtina, die ich, noch durchglüht vom gestrigen Miserere, mit ehrfurchtsvollen Entzücken betrat. Niemand weiß mir zu sagen, von wem diese Musik componiert ist, die in einer jener seligen Stunden, wo die Bande des Körpers gelöst zu seyn scheinen, einem hochschwebenden Engelchor abgelauscht ward. Sie ist sehr alt, und bleibt unverändert; die Gesangesweise wird gleichsam durch Tradition fortgeerbt. Man nennt Pergolesé, Jomelli und Guglielmo, als Componisten; Dank indessen sey immer dem genannten oder ungenannten großen Geiste, der so viel himmlischen Wohllaut aufzufassen und mitzutheilen vermochte! Wie von fernen Gestaden seliger Inseln hallen die mitleidig klagenden, dann sanft tröstenden Stimmen herüber! Allmählig schwellen sie an, zum vollern Einklange sanft verhallend, wie Frühlingslüfte im hohen Haingewölbe. Aufs neue beginnt der Chor in immer steigender Fülle, Kraft und Begeistrung! Jubeltöne folgen den tröstenden, beruhigenden, schwebenden Akkor-