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lagerten wir uns ins milde Mittagslicht, ungefähr über dem Eingang von dem Platze, der nach der Via sacra, und auf die Meta Sudans sich öfnete. Fern stand, recht wie zum Ruhepunkt, die Pyramide des Cestius, immer einsam und ehrwürdig. Links ragten nahe die Zypressen auf dem Cölius (wo ehemals das Vivarium war) unter uns auf. Rechts lag der Ruinenberg Palatinus schauerlich hingedehnt; und, um die Trümmer der Kaiser-Palläste der immer grünen Eiche feierliches Dunkel verbreitet. Eine einzige Palme hebt hoch über diesen Wohnplatz der Vergangenheit ihr Haupt – welchem unter den hohen Schatten wollen wir sie weihen? Dir, o edler, weiser Marc-Aurel, ward sie einstimmig zuerkannt!
Wie ein Teppich war der blaue Himmel über dem weiten Raum gebreitet, und über den jenseitigen höchsten Ringmauern stand blau der Monte Cavo.
Endlich stiegen wir wieder hinab, und umgiengen nun die Aussenseite des erhaltensten Theiles vom immer vor uns steigenden Ganzen.